BAF

Interoperabilität

Der Bereich Interoperabilität führt die kontinuierliche Sicherheitsaufsicht über die technischen Systeme und Komponenten durch. Sie werden zur Erbringung der Flugsicherungsdienste im europäischen Flugverkehrsmanagementnetz genutzt.

Ziel der Interoperabilität ist es, die Sicherheit des europäischen Flugverkehrsmanagementnetzes zu verbessern. Daneben sollen die unterschiedlichen Systeme und Verfahren auf europäischer Ebene stärker zusammengeführt und miteinander verbunden werden. Damit sollen Effizienzsteigerungen sowie niedrigere Beschaffungs- und Instandhaltungskosten erreicht werden. 

Grundlage hierfür stellt die VO (EU) 2018/1139, die mit Wirkung vom 11.09.2018 die VO (EG) Nr. 552/2004 ablöst, dar. Bis auf weiteres finden nach Artikel 139 (2) der VO (EU) 2018/1139 die Artikel 4, 5, 6, 6a, 7 und die Anhänge III und IV der VO (EG) Nr. 552/2004 Anwendung.

Aufgaben Interoperabilität

  • Überprüfen der EG-Prüferklärungen
  • Überwachen der Einhaltung von EU-Verordnungen (Compliance Monitoring)
  • Mitarbeit in internationalen Arbeitsgruppen und Gremien
  • Mitwirkung bei Konsultationsprozessen europäischer Verordnungen und Richtlinien
  • Mitwirkung beim jährlichen Fortschrittsbericht an die Europäische Kommission gemäß Artikel 12 Verordnung VO (EG) Nr. 549/2004

Richtlinie Interoperabilität Version 5.1

Sie finden unter "Dokumente" die Richtlinie Interoperabilität für Flugsicherungsorganisationen und Hersteller (Version 5.1) sowie deren Anhänge als Download.

Bitte fordern Sie folgende Anhänge beim zuständigen Fachreferat ST im BAF per Mail an mit st@baf.bund.de :

  • Anhang 2: Formular zur EGP für Systeme
  • Anhang 3: Formular zur EGK/EGG für Komponenten