BAF

Aufstieg von Flugmodellen ("Drohnen")

Datum 08.06.2015

Vor dem Steigenlassen von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen (umgangssprachlich auch als „Drohnen“ bezeichnet) im kontrollierten Luftraum ist nach § 16a LuftVO bei der zuständigen Flugverkehrskontrollstelle eine Flugverkehrskontrollfreigabe einzuholen. Aufgrund der zunehmenden Anfragen haben Flugsicherungsorganisationen mit den

  • NfL 1-437-15,
  • NfL 1-466-15,
  • NfL 1-577-15 und
  • NfL 1-592-15

bei Einhaltung bestimmter Voraussetzungen generelle Flugverkehrskontrollfreigaben erteilt.

Diese Freigabe gilt allerdings nur für die Kontrollzonen der von der DFS derzeit betreuten 16 internationalen Verkehrsflughäfen Berlin-Tegel, Berlin/Schönefeld, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, Leipzig/Halle, München, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart.

Können die in NfL 1-437-15 festgelegten Voraussetzungen nicht eingehalten werden oder soll der Aufstieg in einer anderen Kontrollzone bzw. einem anderen kontrollierten Luftraum erfolgen, ist weiterhin eine Einzelfreigabe bei der zuständigen Stelle einzuholen.

Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem NfL 1-437-15 sowie den weiterführenden Informationen auf der Homepage der DFS.

Es wird darauf hingewiesen, dass sonstige Regelungen bezüglich der Nutzung von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen (beispielsweise zu Flugbeschränkungsgebieten, zur Aufstiegserlaubnis, zur Haftpflichtversicherung und zu Datenschutzbestimmungen) von der Flugverkehrskontrollfreigabe unberührt bleiben und unabhängig davon zu beachten sind.