BAF

Durchstartmanöver von Flug AB7001 in Düsseldorf war nicht zu beanstanden

Datum 19.12.2017

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) hat die Untersuchungen zum Durchstartmanöver des letzten Langstreckenfluges von Air Berlin nach Düsseldorf am 16.10.2017 abgeschlossen.

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) hat seine Untersuchungen zum Durchstartmanöver eines Luftfahrzeugs der Air Berlin am Flughafen Düsseldorf abgeschlossen. Zusammenfassend kommt das BAF zum Ergebnis, dass der Sachverhalt keinen Anlass zu Maßnahmen des BAF gibt und dass insbesondere keine luftverkehrsrechtliche Ordnungswidrigkeit vorliegt, die zur Einleitung eines Bußgeldverfahrens führen würde.

Am 16.10.2017 fand der letzte Langstreckenflug der Air Berlin nach Düsseldorf statt. Nach Durchsicht aller von der Flugsicherung zur Verfügung gestellten Unterlagen wie Radarplots und Sprachaufzeichnungen kommt das BAF zu dem Schluss, dass die Piloten ihren geplanten Tiefanflug bereits frühzeitig bei der Flugsicherung ankündigten. Die letztendliche Freigabe der Fluglotsen beinhaltete lediglich eine Landefreigabe in Verbindung mit einer Einzelfreigabe für ein mögliches Fehlanflugverfahren. Damit verblieb die Verantwortung für die Flugwegführung weiterhin beim Piloten. Der durchaus ungewöhnliche Flugverlauf verstieß jedoch nicht gegen vom BAF zu prüfende luftrechtliche Vorschriften. Das Verfahren wurde daher eingestellt, weil keine Ordnungswidrigkeit vorliegt.